Marienbad

 

  
 


 

Marienbad

 

  

Die Stadt im Park in der Stadt. Schatzkammer der Heilquellen. Die Stadt, in der berühmte Könige, Adelige, Künstler und Wissenschaftler ihren Aufenthalt genossen haben. Marienbad ist inzwischen einer der wichtigsten und jüngsten tschechischen Kurorte. Der Reichtum an Naturschönheiten und unerschöpflichen Mineralquellen, welcher der Kurstadt in die Wiege gelegt wurde, ist außergewöhnlich groß. 40 Heilquellen entspringen in der Stadt selbst, in der Umgebung rund 100 weitere.

 

 

 

Marienbad ist das tschechische Heilbad, mit einem großen Reichtum an Mineralquellen. Direkt im Areal entspringen 40 Quellen und in der nahe liegenden Umgebung fast 100. Das Gebiet des heutigen Heilbads gehörte dam Prämonstratenserkloster Tepl, dessen Abt K.K. Reitenberger dank der Initiative von J.J. Nehr am Anfang des 19. Jahrhunderts das Erbauen des ersten Kurhauses durchsetzte. Auf Grund eines großartigen Projektes vom Architekten V. Skalnik wurden Geländeumgestaltungen durchgefährt und Parkanlagen angelegt, die heutzutage neben der großen Menge von Quellen zu den charakteristischsten Merkmalen der Stadt gehören. Im Hahre 1866 wurde Marienbad zur Stadt ernannt und am Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte es schon zu den bedeutendsten europäischen Zentren.

 

 

 

Die zentrale Bäderpromendade und ein bedeutendes Baudenkmal ist die pseudobarocke gusseiserne Kolonnade aus dem Jahre 1889.

 

 

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An das goldene Zeitalter von Marienbad zwischen den Jahren 1870 - 1914 erinnern uns bis heute zahlreiche historisierende und Jugendstilumbauten und Neubauten von Kurhäusern, Hotels, Wandelhallen und auch Kirchen, die von den Architekten Friedrich Zieckler, Josef Schaffer, Arnold Heymann und Josef Forberich durchgeführt wurden. Die Parkanlagen wurden erweitert und romantische Aussichtspunkte errichtet. Im Jahre 1872 wurde die Stadt durch die Eisenbahn mit Eger, Wien und Prag über Pilsen und im Jahre 1898 mit Karlsbad verbunden. In dieser Zeit kommen in die Stadt wohl die meisten Kurgäste. G. Mahler, F. Nietzsche, F. Kafka, R. Kipling, M. Twain, T.A. Edison, P. de Courbetin, englischer König Edward Vll., russischer Zar Nikolaus ll., Kaiser Franz Josef ll.

Der rege Kurbetrieb ließ nicht nach. Im Jahre 1927 wurde die Verbindung mit der Welt durch die Errichtung von einem Flugplatz in der nahen Ortschaft Sklare erweitert.

Während des 2. Weltkrieges war Marienbad eine Lazarettstadt. Am Ende des Krieges entwickelt sich die Stadt weiter, es entstehen erste Siedlungen und Erholungskomplexe. Im Jahre 1952 wurde ökologischer Nahverkehr mit O-Bussen eingeführt. Die Stadt behält aber weiterhin ihre besondere, einmalige, touristische Kureigenart. Während der Sommersaison halten sich hier bis zu 40.000 Kurgäste auf.

Seit dem Jahre 1990 bemüht man sich um die Erneuerung des ursprünglichen Charakters der Stadt, seiner Architektur, Parkanlagen und der gesamten Atmosphäre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die singende Fontäne ist eine Marienbader Besonderheit. Das runde Becken eines Durchmessers von achtzehn Metern trägt in der Mitte einer flachen Schale eine steinerne stilisierte Blüteskulptur mit dem Mettelteil aus hochglanzpoliertem rostfreiem Stahl. Die Fontäne hat zehn Grunddüsensysteme mit mehr als zweihundertfünfzig Düsen. Der mittlere Strahl reicht in die Höhe von sechs Metern. Autor der Formgestaltung ist der akademische Architekt Pavel Miksik. Das erste Musikstück der musikalischen Begleitung komponierte der Komponist Petr Hapka. Es folgten weitere Werke von F. Chopin, W.A. Mozart, J.S. Bach, Ch. Gounod, B. Smetana, A. Dvooak und anderen Komponisten.

Die Fontäne erklingt meistens jede ungerade Stunde und die Musikstücke haben eine regelmäßige Reihenfolge. Das erste Mal ertönte die Fontäne am 30. April 1986.

 

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